Ausbildung in BTS Lebens- und Sozialberatung
Einzelheiten zur Ausbildung entnehmen Sie hier: BTS-Broschüre | Ausbildungs-Curriculum | Ausbildungs-Ordnung
Die Flut an Informationen, Meinungen und Eindrücken, die täglich auf uns einströmt, lässt uns häufig überfordert zurück. Viele fragen sich: Was ist wahr? Wem kann man vertrauen? Woran kann man sich orientieren? Was gibt Halt? Menschen sehnen sich nach Antworten, die sie verstehen.
Zu sechs verschiedenen Themen, die je nach Interesse auch einzeln gelesen werden können, bieten Autorinnen und Autoren eine sachliche Auseinandersetzung und Orientierung an. Das Thema „Orientierung und Gesellschaft“ zeigt, welche Spannung entsteht, wenn man viele Aspekte einer Thematik beachtet und diese Komplexität nicht vereinfachend auflöst.
Im Anschluss werden für die Themen Kirchen und Gemeinden, Kommunikation, Erziehung, soziale Medien und die Entstehung sexueller Orientierung Denkangebote vorgestellt. Allen gemeinsam ist die Argumentation auf der Basis eines biblischen Menschenbilds, welches in der Seelsorge- und Beratungsausbildung der BTS-Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge seit 1987 gelehrt wird. BTS steht für Biblisch-therapeutische Seelsorge, welche für Laien und Fachleute wie Theologen, Psychologen und Ärzte eine ganzheitliche und fundierte Aus- und Weiterbildung anbietet.
Die Autoren, die durch die BTS miteinander verbunden sind, engagieren sich dort als wissenschaftliche Beiräte, Dozentinnen und Berater. Daneben sind sie u. a. an Hochschulen, in Kirchen und Verbänden beruflich oder ehrenamtlich tätig. Sie möchten in ihrem jeweiligen Bereich, der ihnen am Herzen liegt, zu verlässlicher Orientierung beitragen.
Autor*innen: L. Beißwanger, Dr. M. Großklaus, K. Godina, D. Bürki, Prof. Dr. B. Godina, M. Godina
168 Seiten, 1. Auflage 2025, Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-2997-9
Bestellung: CHF 15 inkl. Versand | buch@bts-seelsorge.ch
Die BTS Kurse sind...
- zum Kennenlernen der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen
- für Seelsorger und Mitarbeiter in christlichen Gemeinden
- mit praktischen Hilfen für das Miteinander in Familie, Gemeinde und Beruf
Durch alle Kurs-Bausteine der Ausbildung zieht sich ein roter Faden: Es ist das integrative Konzept einer Seelsorge, die den Menschen und seine Probleme ganzheitlich sieht. Geist, Seele und Leib sind unter biblischem Blickwinkel eine Einheit. Vor diesem biblischen Hintergrund prüfen wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Medizin, Psychotherapie, Psychologie und Pädagogik und übernehmen das, was für den ganzheitlichen Ansatz verwendbar und mit den biblischen Aussagen vereinbar ist.
Abschlüsse zum Begleitende/n Seelsorger/in oder Beratende/r Seelsorger/in
Nach dem Grundkurs können Sie die BTS-Ausbildung mit Aufbaukursen und Kursmodulen fortsetzen. Wählen Sie einen zertifizierten Abschluss als Begleitende/r Seelsorger/in oder Lebens- und Sozialberater/in . Die Teilnahme an einzelnen Kursen zur persönlichen Weiterbildung ist ebenfalls möglich. – Sie haben die Wahl.
Grundsätzlich stehen die einzelnen Kursangebote allen zur Weiterbildung offen.
Wer einen zertifizierten BTS-Abschluss in „Begleitender Seelsorge“ oder in „Lebens- und Sozialberatung“ anstrebt, benötigt dafür die Bereitschaft, den Persönlichkeitstest PST-R durchführen und auswerten zu lassen, sich hinter die Glaubensgrundlagen der BTS zu stellen sowie zwei weitere Nachweise zu erbringen. (siehe Voraussetzungen)
Die BTS Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge ist als Mitglied der ACC (Association of Christian Counselors) auch an der Weiterentwicklung von Qualitätsstandards beteiligt. – Es könnte sein, dass in Zukunft in der christlichen Seelsorge und Beratung, Zertifizierungen und Akkreditierungen eine zunehmende Rolle spielen. – Schon heute streben etliche Berater eine ACC – Akkreditierung an. Der Abschluss ACC gilt vorerst nur für ACC Deutschland und ist in der Schweiz noch in Abklärung.
Die BTS bietet ab 01.01.2026 zusätzlich den Abschluss „Lebens- und Sozialberatung (ACC zertifizierte Weiterbildung)“ an, der sich ganz an den Qualitätsstandards der „ACC“ (Dachorganisation für Christliche Berater) und damit am Standard der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) orientiert. Für diesen Abschluss müssen bestimmte Zugangsvoraussetzungen erfüllt sein und sind bei der Kursbelegung themenbezogene Standards zu berücksichtigen. Zudem sind während der Ausbildung 90 Lerneinheiten an Klienten-Kontakten zu dokumentieren. Bitte beachten Sie bei Interesse an diesem Abschluss den Button mit den Zugangsvoraussetzungen und Erläuterungen unterhalb der Grafik mit den Abschlüssen. In den nachfolgenden 3 Jahren sind weitere 60 Klienten-Kontakte unter Supervision zu dokumentieren. Diese werden bei Vorlage durch die BTS bescheinigt. Mit dieser Bescheinigung und dem Abschlusszertifikat erhalten sie ohne längeres Prüfverfahren bei der ACC die Akkreditierung. mehr Infos

Erläuterungen zum modularen Aufbau
Info: 10 LE ( = Lerneinheiten) entsprechen ca. 1 Tag.
Grundkurs (50LE):
Der BTS Grundkurs kann online oder in Präsenz belegt werden. Er findet jeweils an 5 Tagen oder 3 Wochenenden statt.
Aufbaukurs (je 20LE):
In den vier Aufbaukursen Selbst- und Fremdwahrnehmung , Lernen , Theologie und Soma werden Inhalte vertieft. Sie finden jeweils zweitägig statt. Für die beiden Aufbaukurse Selbst- und Fremdwahrnehmung bzw. Lernen besteht Präsenzpflicht. Die Aufbaukurse Theologie und Soma werden sowohl online als auch an Veranstaltungsorten angeboten.
Die Ausbildung in „Begleitende Seelsorge“ setzt die Teilnahme an drei Pflichtmodulen voraus. „ABPS in der Praxis“ und „Kommunitkationsfertigkeiten in der Beratung“ finden ausschließlich in Präsenz statt. Einzig das Modul „Praxis der Beratung und Seelsorge“ kann auch online belegt werden. Pflichtmodule (je 10LE).
Die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater setzt die Teilnahme an vier Pflichtmodulen voraus. Die oben genannten Pflichtmodule werden durch das Pflichtmodul „Einführung in die Lebensstil- und Skriptanalyse“erweitert, das ebenfalls nur in Präsenz angeboten wird.
Einzelsupervision (je 1LE):
Die Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung sind wichtige Bestandteile der Ausbildung. Von den drei Einzelsupervisionen muss die Lebensstil- und Skriptanalyse in Präsenz erfolgen. Die dritte Einzelsupervision auf dem Weg zum Lebens- und Sozialberater dient zur Besprechung der Abschlussarbeit.
Module (je 10LE):
Für den Abschluss in „Lebens- und Sozialberatung“ müssen 20 Modultage belegt werden. Vier sind bereits bei den Pflichtmodulen abgedeckt. Die weiteren sechzehn Module können nach Empfehlung des Supervisors oder/und individuell nach Interesse und gewünschtem Schwerpunkt ausgewählt werden.
Supervision:
Die Hälfte der geforderten Gruppen-Supervisionen muss in Präsenz und für in der Schweiz wohnhaften Personen in der Schweiz besucht werden.
Neben der Vermittlung inhaltlicher Kenntnisse und methodischer Kompetenzen ist Supervision ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausbildung, um das persönliche und fachliche Wachstum zu fördern und eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung sicherzustellen. In der Supervision wird seelsorgerliches Handeln, Praxis-Erfahrungen und die eigene Person in einem geschützten Raum reflektiert. Dies geschieht im 1:1 (Einzelsupervision) und gemeinsam mit anderen Auszubildenden (Gruppensupervision) unter Anleitung erfahrener Supervisorinnen und Supervisoren.
Falldokumentationen (je 10LE):
Innerhalb der geforderten Supervisionen müssen 5 dokumentierte Beratungsfälle in anonymisierter Form vorgestellt werden. Form und Vorlage für die Fallpräsentationen erfragen Sie bei Ihrem Supervisor/ Ihrer Supervisorin. je Falldokumentation: 30LE
Abschlussarbeit( 200LE):
Alle Auszubildenden müssen zum Abschluss ihrer Ausbildung eine entsprechende Abschlussarbeit bei ihrem Supervisor einreichen. Das Thema und Kriterien, die es zu erfüllen gilt, werden mit dem Supervior/in besprochen.
Abschlusszertifikat:
Während der Ausbildung ist ein Studienbuch zu führen, das u.a. als Nachweis für die Teilnahme an Kursen und Supervisionen gilt und zur Zertifikatserstellung bei der Geschäftsstelle einzureichen ist.
Voraussetzungen
Wir bilden qualifizierte christliche Seelsorger/innen und Berater/innen aus, die wir gerne und guten Gewissens ratsuchenden Menschen empfehlen.
Für einen zertifizierten BTS-Abschluss in Begleitender Seelsorge oder Lebens- und Sozialberatung benötigen Sie ein Auswertungsgespräch zum Persönlichkeitsstests PST-R im Rahmen einer Einzel-Supervision, welches Ihre Stärken und Lernfelder im Hinblick auf die Ausbildung aufzeigt (möglichst bald nach dem Grundkurs). In begründeten Fällen raten wir, die Seelsorgekurse für sich selbst zu nutzen u. von einem „Dienst an anderen“ vorerst abzusehen. – Als „Fachleute für Veränderung“ begleiten wir Menschen in der Entwicklung ihrer „Seelsorge- bzw. Beraterpersönlichkeit“.
Kosten PST-R: 150 CHF (Abrechnung mit dem IPP) und Einzel-Supervision: 90 CHF/1 h
In der 2. Einzelsupervision sind vorzulegen:
- Referenzschreiben Ihrer christlichen Gemeinde, Kirche, Organisation
- Zustimmung zu den Glaubensgrundlagen der BTS (Glaubensbekenntnis der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) bzw. SEA (Schweizer Evangelischen Allianz)
- Strafregisterauszug (nicht älter als 3 Monate alt)
Welches sind unsere geistlichen Grundlagen?
Wir bekennen uns als BTS-Ausbildung zum christlichen Glauben, der Glaubensgrundlage gemäss dem hier publizierten Apostolischen Glaubensbekenntnis und den Glaubensgrundlagen, wie sie die Schweizerische Evangelische Allianz formuliert:
Wir erwarten von BTS-Teilnehmern im fortgeschrittenen Ausbildungsstatus die Bejahung dieser Glaubensgrundlagen, eine lebendige Glaubensbeziehung zu Jesus Christus und den Wunsch, beispielsweise (in) den christlichen Gemeinden dienen zu wollen. Ideal ist es, wenn eine Ortsgemeinde hinter den Teilnehmern steht und sie zur Ausbildung und in den Dienst als Seelsorger/-in beruft.
Gerne verweisen wir hier auch auf die Seiten 17 und 22 der BTS-Broschüre.
Schnuppern Sie bei uns rein...
Möchten Sie "BTS-Luft" schnuppern? Unsere Modultage stehen auch Interessierten ohne BTS Ausbildung offen zur Anmeldung. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

